3. Platz für beste Präsentation – Habib Benainouna beim ÖIK 2025
Habib Benainouna, Forscher am Institut für Virologie Innsbruck, wurde beim 18. Österreichischen Infektionskongress (ÖIK) der Österreichischen Gesellschaft für Infektionskrankheiten und Tropenmedizin (OEGIT) mit dem 3. Platz für die beste Präsentation ausgezeichnet. Sein Abstract wurde unter den fünf besten Einreichungen des Kongresses ausgewählt; nach der Präsentation belegte die Arbeit den dritten Gesamtrang. Die Auszeichnung wurde im Rahmen der Abendveranstaltung überreicht.
Über die Studie
Die prämierte Arbeit — Genomic Surveillance of Respiratory Syncytial Virus Using Whole-Genome Nanopore Sequencing: Characterization of Fusion Protein Mutations and Lineage Diversity in Patients and Wastewater in Tyrol, Austria (2025–2026) — widmet sich einer wachsenden Herausforderung im Bereich der öffentlichen Gesundheit. RSV ist eine der häufigsten Ursachen respiratorischer Infektionen, insbesondere bei Säuglingen und immungeschwächten Personen. Da monoklonale Antikörper wie Nirsevimab zunehmend zur Prävention eingesetzt werden, gewinnt die Überwachung von Resistenzmutationen in zirkulierenden Stämmen an Bedeutung.
Das Projekt analysiert RSV aus Patienten- und Abwasserproben in ganz Tirol mithilfe von Nanopore-Gesamtgenomsequenzierung und ermöglicht so die frühzeitige Erkennung relevanter genetischer Veränderungen. Habib Benainouna ist an der Probenverarbeitung, der Sequenzierung sowie der bioinformatischen Auswertung beteiligt – einschließlich der Entwicklung eigener Pipelines zur Verfolgung von Mutationen an Nirsevimab-Resistenzstellen. Die Arbeit entsteht in Zusammenarbeit mit Wegene Borena und dem Diagnostik-Team des Instituts.
Herzlichen Glückwunsch, Habib!



