Newsletter
Monatlicher Newsletter und aktuelle EntwicklungenJuni 2026
Der Newsletter Juni 2026 gibt einen epidemiologischen Überblick über den Ebola-Ausbruch durch das Bundibugyo-Virus (BDBV) in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda, der von der WHO am 17. Mai 2026 zur internationalen Gesundheitsnotlage (PHEIC) erklärt wurde. Mit Stand 12. Juni 2026 wurden rund 695 bestätigte Fälle und 138 Todesfälle registriert. Behandelt werden Erreger und Sterblichkeit, das Fehlen zugelassener Impfstoffe oder Therapien gegen das Bundibugyo-Ebolavirus, laufende Entwicklungsbemühungen, diagnostische Kriterien sowie die Risikoeinschätzung für die EU/den EWR.
Mai 2026
Zum Andesvirus-Ausbruch auf einem Expeditionskreuzfahrtschiff (Stand: 20. Mai 2026): elf Fälle mit drei Todesfällen, aktuelle Sequenzanalysen aus vier Ländern sowie Informationen zu Übertragungswegen und geltenden Quarantänemaßnahmen.
April 2026
Das Masern-Virus verzeichnet weltweit ein starkes Comeback: 2023 wurden rund 10,3 Millionen Infektionen registriert — 20 % mehr als im Vorjahr. Österreich verlor zuletzt seinen Masern-Eliminationstatus, nachdem 2024 die höchste Fallzahl seit 25 Jahren dokumentiert wurde.
März 2026
Im März 2026 wurde an der Abteilung für Virologie Innsbruck ein deutlicher Anstieg der Positivitätsraten für humanes Metapneumovirus (hMPV) auf über 12 % verzeichnet – nach einem sukzessiven Anstieg seit Jahresbeginn und im Anschluss an den saisonalen RSV-Peak.
Februar 2026
Die Influenzasaison 2025/26 in Österreich klingt nach einem ungewöhnlich frühen und intensiven Verlauf langsam ab. Das Institut für Virologie informiert über Impfschutz, Diagnostikmöglichkeiten und die Unterscheidung von Influenza, grippalen Infekten und COVID-19.
Januar 2026
Respiratorische Virusinfektionen im Januar 2026: Die Aktivität von Rhino-/Enteroviren und Influenza (H3N2) zeigt erste Rückgänge, während die Hospitalisierungsraten über dem Vorjahresniveau liegen. SARS-CoV-2, RSV und zahlreiche weitere respiratorische Erreger bleiben aktiv nachweisbar.
November 2025
Anstieg von Hepatitis-A-Fällen in Österreich: Das Institut für Virologie bestätigte 2025 bereits 11 Infektionen mittels PCR – deutlich mehr als in den Vorjahren. Die Beobachtungen unterstreichen die Relevanz der präventiven Immunisierung gegen Hepatitis A.
H5N1 Vogelgrippe: Aktuelle Lage
Seit 3. November gilt in ganz Österreich erhöhtes Risiko für Vogelgrippe. Ein Fachartikel analysiert die H5N1-Situation, Pandemierisiko und Gegenmaßnahmen.
Oktober 2025
Rhinoviren zeigen im Oktober 2025 deutliche Dominanz mit einer Positivrate von 45 % bei hospitalisierten Patienten. Besonders gefährdet sind Säuglinge, Kleinkinder sowie ältere und immunsupprimierte Personen. Das Institut stellt aktualisierte Respiratory- und Gastro-Dashboards zur Verfügung.
September 2025
Update zur RSV-Prävention: Seit Dezember 2024 ist der monoklonale Antikörper Nirsevimab im kostenfreien Kinderimpfprogramm verfügbar. Das Institut für Virologie startet in der kommenden Saison ein Pilotprojekt zur genetischen Überwachung von RSV-Varianten.
Juli 2025
Das Institut für Virologie informiert über Chikungunya-Fieber: Die asiatische Tigermücke breitet sich weiter nach Norden aus und erhöht das Risiko lokaler Infektionen in Mitteleuropa. Erfahren Sie mehr über Symptomatik, Diagnostik und die neuen EU-zugelassenen Impfstoffe.
Juni 2025
Das Institut für Virologie verzeichnet eine deutliche Zunahme an Rotavirus-Infektionen im ersten Halbjahr 2025. Ungewöhnlich ist die zeitliche Verschiebung: Ein Drittel der insgesamt 106 positiven Fälle trat zwischen Mai und Mitte Juni auf, während die Erkrankungen normalerweise zwischen Februar und April gehäuft vorkommen. Betroffen sind sowohl Kleinkinder als auch vermehrt ältere Erwachsene.


